Freiheit für Syrien
Humanitäre Katastrophe in Yarmouk
Stuttgart, 18.4.2015, L.K. Auch heute versammelten sich wieder Palästinenser - Männer, Frauen, viele Jugendliche und Kinder - auf dem Schlossplatz, heute im Bemühen, die öffentliche Aufmerksamkeit auf das grausame Schicksal ihrer Landsleute im Stadtteil Yarmouk in Süddamaskus zu lenken. Dort leben seit 1957 zehntausende palästinensische Flüchtlinge und hatten sich ein neues Leben aufgebaut. Seit 2 Jahren wird der Stadtteil von Assad-Truppen belagert, niemand wird hinein- oder herausgelassen, und nur wenige Lebensmittel von Hilfsorganisationen gelangen hinein. Die Menschen leben seither unter unmenschlichen Bedingungen wie in einem riesigen Gefangenenlager, Unterernährung, Krankheiten und tägliches Elend sind ihr Alltag. Diese ohnehin schon unvorstellbare humanitäre Katastrophe hat sich noch verschärft, seit der Stadtteil von ISIS-Kämpfern überfallen wurde, die ihn inzwischen fast vollständig in ihrer Gewalt haben. Schon vor dem ISIS-Überfall waren über 1.500 Menschen durch die Belagerung gestorben, allein 173 an Unterernährung.


Seit die ISIS das Stadtviertel überfallen hat, leben alle Einwohner unter ständiger Todesbedrohung, Kinder verhungern, es herrscht völlige Anarchie. Hilfslieferungen kommen nicht mehr durch und die Menschen sind in einer verzweifelten ausweglosen Situation. Mit vielen erschreckenden, verstörenden Bildern, die sie auf dem Schlossplatz auslegten, machen die Palästinenser auf diese Situation aufmerksam und fordern die Weltgemeinschaft zur Humanität auf.
Der gemeinnützige Verein für humanitäre Nothilfe in Syrien „Syrian Humanitary Forum e.V. verteilte Flugblätter, in denen um Spenden gebeten wird. Sie sind steuerlich absetzbar, bis 200 EUR reicht die Vorlage des Kontoauszugs bei der Steuererklärung. Das Spendenkonto hat die Nr.15093851 bei der Kreissparkasse Waiblingen, BLZ 602 500 10.