Mahnende Worte
Gedenken Pogromnacht 1938
Stuttgart, 11.11.2014, L.K. Am 9.11.2014 jährte sich zum 76. Mal die sog. Reichskristallnacht, die Nacht, in der in ganz Deutschland die Nationalsozialisten jüdische Synagogen, Geschäfte und Wohnhäuser in Brand setzten und damit einen unvorstellbaren Völkermord und millionenfaches Leid in Gang brachten. Am vergangenen Sonntag fand eine Gedenkveranstaltung in Bad Cannstatt statt, zu der ein breites Bündnis von Bürgerinitiativen, Organisationen und Parteien aufgerufen hatte. Rainer Redies von der Cannstatter Stolpersteininitiative eröffnete die Veranstaltung mit einer beeindruckenden Rede:
„Ein kurzes Wort vorweg zur Cannstatter Stolperstein-Initiative. Sie bestand lange Zeit aus Anke Redies, meiner Frau, und mir, mittlerweile sind wir wesentlich breiter aufgestellt, besonders engagiert sich Petra Siebholz für unsere Belange. Seit nunmehr zehn Jahren erforschen wir im Rahmen der sozialen Skulptur von Gunter Demnig, die sich mit bald 20 000 Kleindenkmalen über ganz Europa ausgebreitet hat, die Schicksale von Cannstatter Opfern der NS-Diktatur, seien es Juden, Sinti, politisch oder religiös Missliebige, Opfer der Krankenmorde oder auch so genannte Asoziale. Wir versuchen ihre Lebensläufe so weit als möglich zu rekonstruieren und organisieren die Verlegung von Stolpersteinen. Nicht zuletzt sammeln wir Spenden, weil nicht nur pro Stein 120,-- Euro aufzubringen sind, sondern auch unsere Homepage, Drucksachen und Veranstaltungen finanziert sein wollen. In Cannstatt liegen jetzt etwas über 100 Steine, und noch immer ist kein Ende abzusehen, weil sich zu unserer Überraschung heraus-gestellt hat, dass der so genannten Euthanasie etwa ebenso viele Cannstatter zum Opfer gefallen sind wie der Shoa. Zu unserer Forschungs- und Organisationsarbeit kommt je länger desto mehr als zweiter Schwerpunkt die Arbeit mit Schulen: Wir haben immer wieder Klassen zur Gestaltung und Mitwirkung bei Stolpersteinverlegungen eingeladen. Wir haben Referate und schriftliche Arbeiten angeregt, Lehrer beraten, Vorträge gehalten, Filmprojekte durchgeführt, an Projekttagen mitgewirkt, Schülerinnen und Schüler in Archive begleitet.
Nun zu Babette Marx, die hier im Hause Seelbergstraße 7 gelebt hat, bevor sie ausgeraubt, deportiert und ermordet wurde. Die Quellen auf die wir uns stützen, sind die Akten der Wiedergutmachung, die Schriften von Babettes Sohn Leopold sowie Dokumente und Berichte ihres im vorigen Jahr gestorbenen Enkels Walter. Ein erster Schicksalsschlag traf sie mit 38 Jahren, als 1904 ihr Mann Eduard Marx, Inhaber einer Band und Gurtenweberei starb, die hier im Zwickel ihren Hauptsitz und in Neuffen einen Filialbetrieb hatte. Babettes Tochter Grete war drei, die Söhne Alfred und Julius waren fünf und neun, Leopold 15 Jahre alt. Nicht nur in Erziehungsbelangen war die zarte Frau plötzlich auf sich gestellt, drängend war auch die Frage, wer die Verantwortung für die Mechanische Gurten- und Bandweberei Gutmann & Marx übernehmen sollte. Das Unternehmen mit damals schon über 100 Mitarbeitern sollte in ungeteilter Erbengemeinschaft weitergeführt werden. Leopold, Babettes Ältester, musste deshalb das Gymnasium verlassen und sich durch Lehre, Fachschule und Auslandsaufenthalte auf die unvorhergesehene Aufgabe vorbereiten. Der Mutter hat die dem Sohn so unverhofft abgeforderte Lebensentscheidung große Sorge bereitet, zumal Leopold viel lieber seiner ausgeprägten Neigung zur Literatur gefolgt wäre. Eine krisenhafte Belastung war es auch, dass Leopolds erste Liebe weder jüdisch noch standesgemäß, sondern unehelich geboren und katholisch war. Mit dieser Wahl war die Familie überhaupt nicht einverstanden. Allerdings war dieser Widerstand nicht religiös motiviert, man war liberal und religiös indifferent, aber wollte ein Familien-mitglied unstandesgemäß heiraten, „dann war der ganze Liberalismus plötzlich verschwunden.“ Man kann sich deshalb vorstellen, welche Konflikte Babette Marx austrug, aber eben auch durchlitt, wenn dann die Wahl ihres Sohnes Julius auf seine Sekretärin fiel, einer Viehhändlerstochter, und Alfred, ihr Jüngster, eine Mischehe mit einer Christin einging. Verlief das Leben der Familie also keineswegs spannungsfrei, so war die zierliche Frau doch unbestritten der Baum, um den herum sich das Familienleben abspielte und wo es seinen Mittelpunkt fand.
Man war liberal, und man vaterländisch-patriotisch. BM wurde mit dem Charlottenkreuz ausgezeichnet, weil die Gurten- und Bandweberei im Ersten Weltkrieg über 127 000 Mark für die Kriegshilfe gespendet hat. Vor diesem Hintergrund lässt sich der Eifer verstehen, mit dem die Söhne an die Front drängten. Julius meldete sich am ersten Kriegstag freiwillig, Leopold musste die Firma leiten, erreichte dann aber, dass Julius an seine Stelle im Unternehmen trat, der wiederum 1918 endlich zurück an die Front durfte, weil die Firma mangels Material kaum mehr etwas produzieren konnte. 1918 wurde auch Alfred Marx eingezogen, während Leopold in französischer Gefangenschaft darbte.
Leopold Marx schrieb zwar rückblickend, das Schwabenland habe nach Weltkrieg und Revolution „viel von seinem heimlichen Zauber, seinem Eingebettetsein in Landschaft und Geschichte eingebüßt“, aber bei allen Sorgen, die Firma und Familie in unruhigen Zeiten mit sich brachten, konnte Babette Marx doch in Frieden leben. Die Gurten- und Bandweberei florierte, die Zahl der Mitarbeiter hatte sich auf 200 verdoppelt. Die Enkel Erich (1921), Ephraim (1923), Sofie (1923), Walter (1925) und Fritz (1927) wurden geboren, Alfred studierte und schlug mit Erfolg die Richterlaufbahn ein, Tochter Grete besuchte die Kunstgewerbeschule und heiratete den Direktor des Stuttgarter Konservatoriums Karl Adler.
Dann aber kam das Jahr 1933, und der Naziterror setzte ein. Der Schwiegersohn Karl Adler erlitt im März eine Kopfverletzung und musste stationär behandelt werden, als ihn eine Schlägerbande mit einem Eisenrohr attackierte. Bald darauf wurde er aus seiner Stellung als Leiter des Stuttgarter Konservatoriums entlassen. Wenig später, am 1. April rufen SA und SS vor jüdischen Geschäften, Kanzleien und Praxen zum Boykott auf. Familie Marx war zwar nicht unmittelbar betroffen, dennoch konnte niemand mehr darüber hinwegsehen, dass die Nazis auf Worte Taten folgen ließen. Hierzu gehörte die 1935 erschienene Hetzschrift „Deutscher kaufe nicht beim Juden!“. Sie führt das Marx’sche Unternehmen ebenso auf wie Babettes Bruder, Rechtsanwalt Martin Rothschild. Zuvor schon, im Februar 1934, hatte Babette Marx’ Enkel Ephraim die Aufnahmeprüfung fürs Gymnasium bestanden, war aber aus rassischen Gründen abgewiesen worden.
So bedrohlich die Umwelt auch geworden ist, die Familie hält zusammen. Anlässlich Babettes 70. Geburtstag versichert sie sich ihres Zusammenhalts, aber Schlag auf Schlag folgen weitere Schikanen und Drangsalierungen. Ende Dezember wird Babette Marx’ jüngster Sohn Alfred nach Jahren der Diskriminierung endgültig aus dem Justizdienst entlassen. Leopold muss, weil seine Söhne nach Palästina auswandern, 6 600 RM Fluchtsteuer bezahlen.
Beim Betriebsausflug nach Blaubeuren sah man sich im Mai 1936 erstmals mit dem Schild „Juden unerwünscht“ konfrontiert. Im Sommer 1938 muss ein Teil des Firmengeländes in Neuffen verschleudert werden, und es beginnen Verhandlungen über den Verkauf des Unternehmens. Die Firma gelangt zwar in die Hände eines von der Familie bevorzugten Wettbewerbers, aber ein marktgerechter Erlös darf im Zuge der Arisierung selbstverständlich nicht erzielt werden. Schon gar nicht dürfen Juden über ihr eigenes Vermögen frei verfügen. Babette Marx muss deshalb Ende Oktober dem Deutschen Reich, vertreten durch das Finanzamt Stuttgart-Ost, Wertpapiere verpfänden, um Sicherheit für 31 500 RM Reichsfluchtsteuer und andere Reichssteuern zu leisten. Wenige Tage später ging die Cannstatter Synagoge in Flammen auf und klirrten die Schaufenster jüdischer Geschäfte. Nacheinander wurden Alfred Marx, der Schwiegersohn Karl Adler und Leopold verhaftet und nach Dachau verschleppt.
Im Rahmen der Judenvermögensabgabe die nach der „Reichskristallnacht“ erhoben wurde, bekam die betagte Witwe etwas über 53 000 RM Sondersteuer auferlegt. Als weitere Schikanen hatten sich die braunen Machthaber den Einzug der Reisepässe und die Zwangsabgabe aller Wertsachen ausgedacht. Babette Marx musste ihr Tafelsilber und sämtlichen Schmuck der städtischen Pfandleihanstalt übergeben.
Der 3. Dezember wurde als „Tag der Solidarität des deutschen Volkes“ begangen. Juden, auch wenn sie für dieses Volk gespendet und an der Front gekämpft hatten, durften von 12 bis 20 Uhr ihre Wohnungen nicht verlassen. Darüber hinaus erklärte Reichsführer SS Heinrich Himmler Führerscheine und Kfz-Zulassungen für ungültig. Wenige Tage später bekam die Familie ihre Schutz- und Rechtlosigkeit erneut demonstriert. Der Firmenwagen, mit dem Leopold Marx sich selbst und seine Gestapo-Häscher kurz zuvor ins Gefängnis hatte chauffieren müssen, wurde völlig demoliert zurückgegeben.
Am 1. Januar 1939 trat die Verfügung in Kraft, dass Juden als zweiten Vornamen Israel bzw. Sara annehmen mussten. Im selben Monat wurden in Stuttgart erstmals und von da an halbjährlich alle Juden in einer Liste erfasst. Ihr ist zu entnehmen, dass Frau Marx und ihre Brüder noch in der Nauheimer Straße wohnten, doch wurde Ende April das Gesetz über Mietverhältnisse mit Juden erlassen. Sie genossen fortan keinen Mieterschutz mehr und durften nicht mit „Ariern“ unter einem Dach wohnen. Also verlassen Babette Marx und ihre beiden Brüder ihre langjährige Wohnung und ziehen hierher ins eigene Haus.
Anfang August nimmt das Finanzamt Abtretungsurkunden von Wertpapieren und einen Grundschuldbrief des Gebäudes Seelbergstraße 1 über 40 000 RM in Verwahrung und begründet das unter anderem mit der Sicherung künftig anfallender Reichsfluchtsteuern. Ein Jahr später bestätigt die Schwäbische Bank demselben Finanzamt am 1. November die Sperrung eines Kontos von Babette Marx mit ebenfalls 40 000 RM Guthaben.
Ins Frühjahr 1939 gehört noch, dass die Mechanische Gurten- und Band-Weberei endgültig an den neuen, arischen Besitzer überging. Mit Kaufvertrag vom 2. November übernahm dann die Stadt Stuttgart die Gebäude Seelbergstraße 1, 1a und 1b.
Als bald darauf der Krieg ausbrach wurde in den Marx’schen Garten am Wilhelmsplatz ohne jede Anfrage oder gar Genehmigung ein Bunker (der bald so genannte „Spitzbunker“) gesetzt. Dass Babette Marx als Jüdin zu dem Schutzraum auf eigenem Grund keinen Zutritt hatte, macht einmal mehr deutlich, zu welch zynischer Brutalität die Nationalsozialisten fähig waren.
Durch den Krieg waren auch die Fluchtmöglichkeiten dramatisch verringert. Dennoch konnten Leopold und seine Frau im Oktober 1939 ihren Söhnen folgen, die bereits in Palästina waren. Babettes Tochter Grete Adler und ihr Mann entkamen im November 1940 in die Vereinigten Staaten. Zuletzt konnten Julius und Liddy Marx im Juli 1941 Deutschland unter dramatischen Umständen verlassen. Babette Marx und ihre Brüder Max und Martin blieben zurück. Der Versuch, ihnen über Kuba doch noch die Ausreise zu ermöglichen, scheiterte vermutlich am Kriegseintritt Kubas am 11. Dezember 1941.
Weitere Demütigungen und Schikanen folgten ununterbrochen. keine Zeitungen, keine Telefone, keine Fahrräder, keine Fotoapparate, keine Haustiere für Juden. An Jom Kippur 1939, es war der 23. September, mussten sie ihre Radiogeräte abliefern. Babette Marx’ damals 14-jähriger Enkel Walter hat diese Schikane so erlebt: Wir luden unser geliebtes Radio auf ein kleines Handleiterwägele. Miteinander zogen wir es den knapp fünf Kilometer langen Weg zu dem für die Ablieferung bestimmten Ort. Wir versuchten so gut wir konnten die neugierigen und starren Blicke und das höhnische Gelächter der Passanten zu ignorieren. Es wurden nur wenige Worte zwischen uns gewechselt. Wir waren zu beschäftigt damit, unsere Tränen zurückzuhalten.
Ab 19. September 1941 musste der Judenstern getragen werden, und in der Seestraße wurde der so genannte Judenladen eingerichtet. Dies bedeutete für Babette Marx, da sie die Straßenbahn nicht benutzen durfte, drei bis vier Stunden Fußweg für jeden Einkauf, denn andere Geschäfte bedienten keine Juden mehr.
Schließlich durfte BM auch im eigenen Hause nicht mehr bleiben. Am 13. März 1942 wurde sie ins jüdische „Altersheim“ nach Dellmensingen umgesiedelt. Bei dieser Gelegenheit wurde ihre Wohnungseinrichtung, das Schlafzimmer ausgenommen, durch einen Altwarenhändler im Auftrag der Gestapo verschleudert, ihr Zwangsumzug wurde mit 256 RM in Rechnung gestellt. In welche Umstände die 76–Jährige sich nun fügen musste, geht aus den Wiedergutmachungsakten hervor. Im heruntergekommenen Schloss Dellmensingen musste sie sich mit drei Frauen ein Zimmer teilen, ähnlich ihr geistig leicht behinderter Bruder Max.

Der Dellmensinger Aufenthalt war nur von kurzer Dauer. Schon am 22. August 1942 wurde die alte Dame mit ihren Brüdern Max (70) und Martin Rothschild (66) nach Theresienstadt deportiert. Der restlichen Vermögen bemächtigte sich das Deutsche Reich. Am Ende des fatalen Jahres erreichte ihren Sohn Alfred in Stuttgart folgende Nachricht seines Onkels Martin Rothschild: „Eure 6 Karten vom 12. X. kamen sämtlich an, die erste an Mutter am 15.X. Wie hätte sie sich gefreut, wenn sie das Eintreffen noch erlebt hätte.“ Babette Marx war am 14. Oktober 1942 im KZ Theresienstadt gestorben.

Hinweisen darf ich noch auf unser Buch „Zehn Jahre Stolpersteine für Stuttgart“, das eine Vielzahl weiterer Einzelschicksale behandelt und Einblicke in unsere Arbeit gewährt. Wir haben außerdem noch einen Restbestand Cannstatter Stadtpläne mit den Verlegungsstellen. Diesen Stadtplan gibt es gratis dazu – solange Vorrat reicht.“

Im Anschluss an diese Rede richtete der Zeitzeuge Theodor Bergmann mahnende, deutliche Worte an die Gesellschaft. Er ist heute 98 Jahre alt und floh als junger Mann 1933 vor den Nazis aus Deutschland, da er Jude und Kommunist ist. Eindringlich betonte er, dass so etwas nie wieder geschehen dürfe und gerade in heutiger Zeit besondere Wachsamkeit gefordert ist.
Auch seine Nachrednerin vom Antifaschistischen Aktionsbündnis Stuttgart schloss sich dieser Mahnung an und sagte, dieser Jahrestag mahnt uns, alles dafür zu tun, dass von deutschem Boden „nie wieder Faschismus und Krieg“ ausgeht. Anlass zur Mahnung und zum Protest bestehe, wenn:
es bei 20 % der Bevölkerung weiterhin einen latenten Antisemitismus gibt.
gegen den Islam gehetzt und gegen Moscheen demonstriert wird und diese Ziele von Anschlägen werden.
Angst vor „Flüchtlingsströmen“ und „Armutsmigranten“, insbesondere Sinti und Roma, geschürt wird.
in Europa Rechtspopulisten immer mehr Zulauf haben, die AfD bei Landtagswahlen über 10 % der Stimmen bekommt.
Der vom Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss vorgelegte Abschlussbericht zu dem Schluss kommt, dass die „Häufung falscher und nicht getroffener Entscheidungen und die Nichtbeachtung einfacher Standards den Verdacht gezielter Sabotage und des bewussten Hintertreibens eines Auffindens des rechtsextremen NSU-Trios durch die Behörden zulasse.“
Im ukrainischen Odessa am 2.Mai 2014 rechte Schlägerkommandos AntifaschistInnen in das Gewerkschaftshaus treiben dieses anzünden, über 100 Menschen ermorden und Medien und Politik schweigen.
Bundespräsident Gauck am Antikriegstag den Konflikt mit Russland weiter zuspitzt, die sowjetischen Opfer im 2.Weltkrieg verschweigt und offen für noch mehr Kriege mit noch mehr deutscher Beteiligung wirbt.

Sie sprach sich ausdrücklich dafür aus, nicht zuzulassen, dass heute wieder Bevölkerungsgruppen als Sündenböcke herhalten müssen und Menschen gegeneinander ausgespielt werden. Die Losung der Gefangenen des KZ Buchenwald, die sich selbst befreien konnten, bleibe deshalb Aufgabe: „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel. Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“